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UMWELT-BEWUSSTSEIN

Artenschutz, Tierschutz und Umweltbewusstsein ist uns genauso wichtig wie Ihnen. Ob Rotmilan oder Schwarzstorch, Fledermaus, Wildkatzen, Insekten oder Haselmaus - der bestmögliche und umfassendste Schutz  als auch die Aufrechterhaltung natürlicher Lebensräume - nicht nur - gefährdeter Tierarten nimmt bei uns einen sehr hohen Stellenwert ein.  Bei der Planung unserer Anlagen für erneuerbare Energien sind wir verpflichtet, vor jeder Errichtung vogel- und fledermauskundliche Untersuchungen durchzuführen. Wenn diese positiv ausfallen, erfolgt die für den Bau der Windräder notwendige naturschutzrechtliche Bewilligung. Unser Ziel ist es, unsere Windkraftanlagen ohne erhebliche Folgen nicht nur für Anwohner sondern auch für Fauna und Flora zu realisieren. 

AUSWIRKUNGEN AUF LEBENSRÄUME VON TIEREN

 

Durch eine sorgsame und gezielte Standortplanung lassen sich etwaige Auswirkungen von Windrädern auf die Lebensräume und Durchzugsgebiete von Vögeln stark minimieren und in den meisten Fällen sogar ganz vermeiden. In Natur- und Vogelschutzgebieten werden in der Regel keine Windräder aufgestellt. Bei der richtigen Standortwahl sind ergo mögliche negative Effekte auf Brut- und Zugvögel weitestgehend minimiert, dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Vogel oder eine Fledermaus durch ein Windrad ums Leben kommt. 

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AUFFORSTUNG
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BLÜHSTREIFEN
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Windräder haben trotz ihrer enormen Größe kaum einen Einfluss auf die Tierwelt. Eine dreijährige Studie des Instituts für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (IWFo) belegt, dass keine negativen Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Vorkommen und Verhalten von Tieren wie Rehwild, Rotfuchs, Feldhase oder Rebhuhn festzustellen waren. Bei Wildtieren tritt meist nach kürzester Zeit ein Gewöhnungseffekt ein. Wie Wildtiere auch gewöhnen sich auch Nutztiere wie Kühe, Schafe und Pferde sehr schnell an Windräder. Mittlerweile gibt es etliche Erfahrungen von Weiden, die direkt unter Windrädern liegen, dass die Weidetiere sogar die Vorteile der Windräder für sich nutzen, indem sie an heissen Tagen den Schatten der Windräder als Sonnenschutz in Anspruch nehmen.

UNSERE ARTENSCHUTZ-MASSNAHMEN

 

1. VOGELSCHUTZ:

  • Bewusst unattraktive ​Gestaltung der Mastfußbereiche

  • Minimierung der Grenzstrukturen

  • Zeitweise Abschaltung des Windrads nach der Feldbearbeitung

  • Anbau geeigneter Feldfrüchte

  • Anlage von Ackerrand-Blühstreifen (Länge min. 500 m, Breite min. 4 m, Distanz zum Windrad min. 300 m)

 

2. FLEDERMAUSSCHUTZ:

  • Festlegung von Abschaltalgorithmen

  • Durchführung eines Gondelmonotorings

  • Schaffung von Querungshilfen (Heckenstreifen) zwischen Waldmassiven

  • Unattraktive Gestaltung des Windkraftanlagen-Umfeld (zweifacher Rotorradius um die WKA)

  • ​Anlage von Ackerrand-Blühstreifen (Länge min. 500 m, Breite min. 4 m, Distanz zum Windrad min. 300 m)

  • Schaffung von Quartierstandorten, bspw. durch Installation von Fledermauskästen

  • Kontrolle potenzieller Rodungsbereiche auf Fledermausquartiere

  • ökologische Baubegleitung

3. WILDKATZENSCHUTZ:

  • Anlage von Heckenstreifen mit extensiver Wiese im Mittelteil

4. HASELMAUSSCHUTZ:

  • Überprüfung älterer Bäume in der geplanten Umgebung vor der Rodung auf Haselmausvorkommen

  • Anlagen von Eichen-Hainbuchen-Wälder

WILDTIERE
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NUTZTIERE
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